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Mittwoch, 27. Mai 2015

Mit der CDU beim Hercules

Bergpark Wilhelmshöhe

Hercules

Fridericianum

Die CDU Sennestadt lud zu einer Busfahrt nach Kassel ein und über 40 Interessierte Personen kamen. Schon auf der Hinfahrt gab es eine Überraschung. Im Bus gab es Kaffee und belegte Brötchen. Wohl in der weisen Voraussicht, dass es ein anstrengender Tag wird.

Ohne Stau und andere Zwischenfälle kamen wir pünktlich in Kassel am Ottoneum an. Das Ottoneum, errichtet 1604/05, war der erste feststehende Theaterbau in Deutschland. Heute ist hier das Naturkundemuseum untergebracht. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und durch den historischen Teil Kassels geführt.

Von 1807 bis 1813 war Kassel die Hauptstadt, des von Napoleon Bonaparte geschaffenen Königreich Westphalen. König war sein jüngster Bruder Jérome (König Lustig). Zum Königreich gehörten das ehemalige Herzogtum Braunschweig, Kurfürstentum Hessen und vormals hannoversche, preußische Gebiete.

Kassel wurde zu 80% im Krieg zerstört, aber teilweise wieder originalgetreu aufgebaut. Unser Weg führte uns über den Friedrichsplatz mit der Kunsthalle Fridericianum über die Straße >Schöne Aussicht<, von wo man einen schönen Blick in die Karlsaue hatte mit der Orangerieschloss und dem Marmorbad, zum Brüder Grimm-Haus. Über den >Weinberg< ging es vorbei am Tapetenmuseum zum Brüder-Grimm-Platz mit dem entsprechendem Denkmal. Die Gebrüder Grimm lebte und wirkten über 30 Jahre in Kassel. Uns waren sie nur Märchensammler bekannt. Sie waren aber auch auch berühmte Literatur- und Sprachwissenschaftler. Sie brachten nicht nur die>> Kinder- und Hausmärchen<<, sondern auch >>Die deutsche Grammatik<< und das >>Deutsche Wörterbuch<< heraus.

Nach diesem Stadtrundgang wurde das vorher bestellte Mittagessen eingenommen, um anschließen mit dem Bus zur Wilhelmshöhe zu fahren. Oben angekommen konnten wir das 77,30 m hohe Herkules.Monument, bestehend aus dem 40 m hohen Oktogon, der 26 m hohen Pyramide, 3 m hohen Sockel und 8,30 m hohen Statue bewundern. Von hier oben konnte man in den 2013 zum Weltkulturerbe erhobenen Bergpark Wilhelmshöhe schauen. Wir sahen einen Teil der 12 km langen Wasserläufe der Wasserspiele, die von hier oben bis zum Schloß Wilhelmshöhe mit der 50 m hohen Fontäne reichen. Ein Teil unserer Reisegruppe ging mit dem Wasser hinter ins Tal, ein anderer Teil fuhr mit dem Bus hinunter und wartet am Schloß Wilhelmshöhe auf die große Fontäne. Eine Wasserspiel-Inszenierung verbraucht 750.000 l Wasser, das durch Sammeln von Regenwasser zusammen kommt.

Nachdem alle wieder Gesund und munter am Bus waren, ging es Richtung Sennestadt. Da der Wettergott uns den ganzen Tag wohl gesonnen war, hatten wir einen wunderschönen Tag.


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